Rückenwind e.V. arbeitet überwiegend mit jungen Menschen, die aufgrund sozialer Benachteiligung erheblichen Hilfebedarf aufweisen. Basis für die Arbeit ist die Erfahrung, dass insbesondere bei jungen Menschen eine positive Verhaltensänderung durch Fördern und Fordern erreichbar ist. Wir sind davon überzeugt, dass negative Verhaltensweisen eher abgelegt werden, wenn sich die Lebensbedingungen verbessern.
Rückenwind e.V. zielt in der pädagogischen Arbeit auf eine stabile Anpassung
des Verhaltens der Betreuten an demokratisch-gesellschaftliche Normen, Regeln und Wertvorstellungen, die
insbesondere durch Toleranz und gegenseitige Wertschätzung gekennzeichnet sind. Diese Ziele werden
durch erzieherische und unterstützende Maßnahmen innerhalb klarer Rahmenbedingungen angestrebt.
Mit dem Instrument der Partizipation werden die jungen Menschen an der Schaffung der Rahmenbedingungen beteiligt
und so die Akzeptanz für die Maßnahmen erhöht.
Die rechtliche Grundlage der Arbeit bildet das Jugendgerichtsgesetz, das den Vorrang des Erziehungsgedankens
vor dem Bestrafungsgedanken postuliert.
Darüber hinaus unterstützt Rückenwind e.V. Menschen, die Opfer von jugendlichen Straftätern geworden sind, durch Opferbeistandschaft im Täter-Opfer-Ausgleich und Leistungen aus dem Schadenswiedergutmachungsfonds.