Filmprojekte

Seit 2005 führen die Straßensozialarbeiter regelmäßig Filmprojekte mit ihren Betreuten durch. In diesen einwöchigen Projekten entstehen unter fachkundiger Anleitung entweder Kurzfilme oder Videoclips. Die Betreuten bringen ihre eigenen Themen ein, welche eine Auseinandersetzung mit ihren eigenen Lebenswelten, als auch die Entwicklung drogenfreier Perspektiven im Focus haben sollten.

Hierzu werden ein Diplom-Pädagoge, welcher sich auf die Durchführung von Videoprojekten mit Jugendlichen spezialisiert hat und für die Videoclips ein angehender Erzieher und erfahrener Rapper, welcher die Jugendlichen beim Texten und Singen anleitet, engagiert.

Die dahinter stehenden Ziele haben jeweils einen suchtpräventiven Charakter:

Die Straßensozialarbeiter geben einen tagesstrukturierenden Rahmen vor. Die Projekttage beginnen um 10 Uhr mit einem Frühstück als gemeinsames „warm up“ und enden frühestens um 17 Uhr, bei Bedarf erst um 20 Uhr. Dieses stellt für die meisten Jugendlichen eine Herausforderung dar, da sie zum großen Teil seit Jahren keinem festen Tagesablauf nachgehen.

Kurzfilme

 

1. Tag:
Ideensammlung durch Brainstorming, Auseinandersetzung mit den anderen Teilnehmern, Finden eines roten Fadens, Erstellung des Drehbuchs, Entwicklung und Verschriftlichung des Drehplans, welcher die Abfolge der zu drehenden Szenen und Drehorte regelt.

 

 

2.und 3. Tag (Drehtage):
Unterweisung in die Kameratechnik und –führung., sowie die Tontechnik, Einübung von Text- und Filmsequenzen

 

 

4. und 5. Tag:
Film- und Tonschnitt, Entwicklung eines Vor- und Abspanns, Fertigstellung des Films als DVD

 

Videoclips

Der Ablauf der Erstellung der Videoclips gestaltet sich ähnlich. Abweichend zu den Kurzfilmen sind die musikalischen Anteile zu nennen, wie: Entwicklung, Einübung und Singen der Texte sowie das Produzieren einer eigenen Melodie im Tonstudio.

Für die Zukunft sind weitere regelmäßig stattfindende Filmprojekte geplant.